Wie? Ein neuer Roman von Michael Crichton? Tales from the Grave?
Anscheinend ist einem Autoren namens Richard Preston ein Exposé bzw. Fragment in die Hand gedrückt worden mit der Bitte, es zu beenden. Um es vorweg zu nehmen: Es ist ihm gelungen. Seit Timeline war ich von einer Crichton-Story nicht mehr so gefesselt wie von Micro.
Die Story (ein paar Leute schrumpfen auf Pfenniggröße und kämpfen ums Überleben - Alice in Jurassic Wonderland) mag schon seit den Fünfzigern nicht mehr neu sein, aber natürlich darf man von Crichton mehr erwarten und Preston hält dieses Versprechen. Den technischen Rahmen zu glauben ist anstrengend, selbst wenn dem Autor nach der halben Strecke allerlei physikalische Ungereimtheiten bemerkt und anmerkt, diese aber nicht zu erklären versucht. Es ist halt ein SF-Roman und kein Physikbuch. ;)
Die Story ist dafür spannend und ohne Längen erzählt. Manchmal hätte ich mir sogar etwas mehr Details gewünscht, aber anscheinend wollte man hier Rücksicht auf Leser mit schwachen Mägen nehmen. Worauf es außerdem ankommt, sind natürlich die zahlreichen biologischen Details, die die Handlung sehr lebendig wirken lassen.
Nach gut 400 Seiten war ich fast ein wenig enttäuscht, dass es schon vorbei war. Danke Mr. Preston, dass Sie uns diesen letzten Gruß des Meisters überbracht haben.
Dienstag, 10. April 2012
Klein aber...
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